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Er ist bald da – der Tag, an dem ich die Klinik nach 14 Wochen verlasse und in mein altes Leben zurückkehre.

Im Realitätstraining hatte ich schon feststellen dürfen, dass mein altes Leben und Ich, wie ein eckiger Baustein und ein rundes Loch geworden sind. Wir passen nicht mehr zusammen. Also habe ich mich tatsächlich verändert!

Als ich Anfang November nach Zissendorf kam, dachte ich, dass ich nicht wirklich süchtig bin und nach höchstens 10 Wochen die Reha vorzeitig beenden könnte. Schließlich wartete meine Arbeitsstelle auf mich.

Ich war im festen Glauben, auch später wieder „normal“ trinken zu können, weil ich darauf eigentlich nicht ganz verzichten wollte.

Durch die Therapien, hier möchte ich besonders die EFT-Klopftechnik hervorheben, erlangte ich nach und nach die Einstellung, dass ich zunächst erkannte, das Trinken nicht mehr zu brauchen, bis hin zu, dass ich nicht mehr trinken möchte. Ich machte hier die Erfahrung, dass sich meine Verletzungen aus der Kindheit heilen ließen und sich dadurch ein entspannteres und zufriedeneres Lebensgefühl einstellte. Auch reifte die Erkenntnis, dass ich in meinem „neuen“ Leben etwas verändern muss. Mehr Achtsamkeit und Selbstpflege, Abschied nehmen von Kräftezehren, Ausbau von Kraftquellen.

Ich habe mir hier ein großes Stück Lebensqualität erarbeitet.

Das war nur möglich, weil hier alle Therapieangebote aufeinander aufbauen und individuell auf meine Bedürfnisse abgestimmt waren.

Besonders meiner Seele hat der wertschätzende und freundliche Umgang mit mir sehr gut getan.

Vielen Dank an alle Fachkräfte der Klinik Zissendorf …

… und vielen, vielen Dank all den lieben Mitpatientinnen, die meinen Heilungsprozess so intensiv begleitet und gefördert haben.

Wir sind alle stärker, als wir denken und wir sind alle gut, so wie wir sind!